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Begriff: Toner


Definition:

Wie gesundheitsschädigend sind Toner?


Laserdrucker arbeiten nicht mit Tintenpatronen, sondern mit Toner. Im Inneren der Toner befindet sich ein Pulver, dieses kann unter bestimmten Umständen schädlich für den Menschen sein. Dieses Pulver enthält Ruß und in manchen Fällen auch noch Blei oder Cadmium, diese Stoffe sind für den Menschen schädlich. Bei unsachgemäßer Bedienung können diese Stoffe in die Schleimhäute oder in die Augen des Menschen gelangen und dort Schäden verursachen. Bei manchen Modellen wird auch beim Drucken Ozon freigesetzt, diese sollten nur in sehr gut gelüfteten Räumen betrieben werden. Bei einer sachgemäßen und vorsichtigen Bedienung der Drucker können Schäden für die Gesundheit zuverlässig vermieden werden.

Beim Druckvorgang entsteht Feinstaub, kann dieser in die Atemwege oder in die Augen gelangen, so entsteht ein relativ großes Risiko für die Gesundheit. Nach dem Wechseln eines Toners sollten die Hände unbedingt mit Seife gewaschen werden. Kleine Kinder sollten den Toner oder das Pulver auf keinen Fall anfassen. Um den Feinstaub in der Luft zu filtern, können und sollten Pflanzen im Büro aufgestellt werden, diese können den Feinstaub zuverlässig abbauen. Sobald das Pulver des Toners erhitzt und auf das Papier gedruckt wird, besteht keine Gefahr mehr. Die schädlichen Inhaltsstoffe sind dann nicht mehr vorhanden und das Papier kann auch ohne Probleme angefasst werden.

Obwohl das Pulver im Inneren der Toner wesentlich schädlicher ist als bei Tintenpatronen, ergeben sich bei einer sachgemäßen Benutzung keine schädlichen Folgen für die Gesundheit. Bei Problemen mit dem Laserdrucker, sollte unbedingt ein Techniker gerufen werden. Ein Kontakt mit der Lunge oder mit den Augen muss vermieden werden.


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Glossar / Lexikon der Medizininformatik und des Gesundheitswesens

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