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Auch der Mutterpass wird elektronisch
Vorreiter in sicherer und aktiver Schwangerenvorsorge

Nachricht vom: 29.04.2008

Quelle:https://www.lifesensor.com/de/de/de-mo/presse/pres (LifeSensor )

Walldorf/Heidelberg 16. April 2008 – Jede Schwangere in Deutschland kennt und hat ihn – den Mutterpass. In dem 16-seitigen blaugrünen Heft werden alle wichtigen Daten zur Schwangerschaft und Geburt dokumentiert. Jetzt erprobt die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg gemeinsam mit sieben niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen und zwei Kliniken für Geburtsmedizin der Gesundheitszentren Rhein-Neckar den elektronischen Mutterpass. Damit sollen Schwangere noch besser versorgt werden.

Im Pilotprojekt wird der herkömmliche Mutterpass in Papierform durch einen
elektronischen Mutterpass (eMP) in der persönlichen Gesundheitsakte LifeSensor des Walldorfer eHealth-Spezialisten InterComponentWare AG (ICW) ergänzt. An dem auf 12 bis 15 Monate angelegten Projekt sollen rund 200 Schwangere teilnehmen, 55 beteiligen sich bereits. Das Pilotprojekt wird von einer Erwartungs- und Nutzenevaluation begleitet, die von der FB+E (Forschung, Beratung + Evaluation GmbH) durchgeführt wird. FB+E ist Herausgeber des bekannten BabyCare Vorsorgeprogramms, das Schwangeren eine individuelle Analyse ihrer Ernährung und ihres Lebenswandels mit Empfehlungen für einen gesunden Verlauf der Schwangerschaft bietet.

Eingeführt 1961, hat sich der Papier-Mutterpass als fester Bestandteil der Schwangerenvorsorge in Deutschland etabliert: Jede werdende Mutter erhält den Mutterpass von ihrem Frauenarzt, sobald die Schwangerschaft festgestellt wurde. In dem Heft werden über die Geburt des Kindes hinaus alle wichtigen Daten zur Gesundheit der Mutter, z.B. Blutgruppe, Anteil des roten Blutfarbstoffs, Untersuchungsergebnisse zu Infektionen (Röteln, Toxoplasmose) sowie Informationen zu familiären Belastungen und zum Zustand des Kindes (Lage, Gewicht, Größe) und der voraussichtliche Geburtstermin eingetragen. Der Mutterpass unterstützt die behandelnden Ärzte und Hebammen, den Verlauf der Schwangerschaft und mögliche Risiken zu dokumentieren. Die in dem Pass eingetragenen Daten liefern auch bei der Geburt oder bei medizinischen Notfällen wichtige Informationen.

Seit 1961 hat sich viel geändert: Schwangere stellen heute andere Ansprüche an die Gesundheitsvorsorge, und auch die Rolle des Frauenarztes hat sich seit den 60er Jahren gewandelt. Und auch wenn heute etwa 70 bis 80 Prozent der Schwangeren nach einer problemlosen Schwangerschaft gesunde Kinder gebären, besteht nach wie vor das Risiko von Fehl- und Frühgeburten oder Fehlbildungen.
Sicher durch die Schwangerschaft

Der elektronische Mutterpass will die Schwangerenvorsorge moderner gestalten und gleichzeitig dazu beitragen, Risiken und Komplikationen zu reduzieren. Darüber hinaus soll er die sektorenübergreifende Zusammenarbeit von Ärzten und Kliniken stärken: Im elektronischen Mutterpass und der persönlichen LifeSensor Gesundheitsakte stehen der Schwangeren ihre Gesundheitsdaten jederzeit und überall online zur Verfügung. Schnell und einfach lassen sich Arztbesuche und Befunde dokumentieren, medizinische Termine verwalten oder Gesundheitsdaten speichern. Der elektronische Mutterpass ist fester Bestandteil der LifeSensor Gesundheitsakte und wird den Schwangeren im Rahmen des Pilotprojekts kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nur mit Zustimmung der Schwangeren können ihr Frauenarzt sowie weiteres medizinisches Fachpersonal auf die Gesundheitsdaten zugreifen, ergänzen und sich austauschen. Der Frauenarzt kann mit diesen Informationen individuelle Empfehlungen zur Gesundheitsvorsorge und-verbesserung erarbeiten und mit der Schwangeren besprechen.

Um den Informationsaustausch zwischen den teilnehmenden Krankenhäusern und Praxen zu optimieren, setzen die Mediziner die ICW Practice Communication and Documentation Software (PCD) ein. Damit können sie gesundheitsrelevante Informationen direkt in die LifeSensor Gesundheitsakte der Schwangeren übertragen und den Verlauf der Schwangerschaft im elektronischen Mutterpass dokumentieren. „Das Pilotprojekt ist der erste und entscheidende Schritt hin zu einer medizinisch optimalen und gleichzeitig individuellen und schwangeren-zentrierten Geburtshilfe. Der elektronische Mutterpass wird negative Folgen von Risiken für Mutter und Kind senken helfen“, so Prof. Dr. med. Prof. h.c. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg.


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